19.03.2013

wu13: In Hessen die Nummer 1!!!

Am vergangenen Wochenende krönte unsere U13 um Headcoach David Wong und Assistent-Coach Sarah Qureshi ihre fantastische Saisonleistung mit dem Gewinn der Hessenmeisterschaft in eigener Halle.

Mit einem 104:30 gegen den TSV Grünberg, einem 101:50 gegen den MTV Kronberg und einem 87:56 Sieg im finalen Spiel gegen die SG Weiterstadt blieben die Frankfurter auch im 21. Spiel in Folge ungeschlagen.
Nachdem die Eintracht bereits in der letzten Saison den U11 Hessenpokal gewann, ist dies seit 1999 der erste Titel in dieser Altersklasse (damals noch D-Jugend). Dementsprechend war nicht nur die Freude bei Spielerinnen, Eltern und Zuschauern riesengroß, sondern auch das Trainergespann war mächtig erleichtert und stolz auf die Mädelstruppe.

Das Turnier startete furios gegen den Tabellenvierten aus Grünberg. Hatte man im letzten Aufeinandertreffen in Grünberg nach zwischenzeitlichem Rückstand nur knapp gewonnen, so begann man dieses Spiel hochkonzentriert und aggressiv in der Verteidigung. So machte das Team aus Grünberg erst in der 4. Minute seinen ersten Korb zum 14:2. Gegen die körperlich deutlich unterlegenen Mädchen aus Mittelhessen, deren wichtige Kaderspielerin Vivienne Luik verletzungsbedingt ausfiel (Gute Besserung an dieser Stelle aus Frankfurt!), baute man die Führung nach und nach aus. Zur Halbzeit stand es bereits 58:20 für die Frankfurterinnen.
Auch wenn die Grünbergerinnen kämpferisch alles versuchten um sich gegen die dominierenden Adlerträgerinnen zu wehren, konnten sie dem variablen Spiel der Eintrachtmädels nichts entgegensetzen. Am Ende gewann Frankfurt sehr deutlich mit 104:30. Ein kleines Highlight waren die 3 erfolgreichen Dreipunktwürfe von Julin Sonntag und das verhältnismäßig souveräne Auftreten der angeschlagenen Florentine Rössner. Alle Spielerinnen haben toll verteidigt und fünf davon sogar zweistellig gepunktet.

Im zweiten Spiel am Samstag trennten sich der Tabellenzweite aus Weiterstadt und der Ligadritte aus Kronberg 76:44. Dabei merkte man auf Kronberger Seite deutlich die fehlende Form ihrer Kaderspielerin und den Ausfall ihrer angeschlagenen größten Akteurin. Die Mannschaft aus Weiterstadt hingegen konnte den Ausfall ihrer Stammaufbauspielerin Leia Storm besser kompensieren (An dieser Stelle noch mal Gute Besserung an alle!) und war aufgrund ihrer großen und schnellen Spielerinnen deutlich im Vorteil. Weiterstadt übernahm früh die Führung und gab sie in diesem Spiel nie wieder ab.

Tag 2 der Hessenmeisterschaft begann mit dem Duell der Adlermädels gegen Kronberg, gegen die der Tabellenerste das Rückspiel auswärts auch nur knapp hatte für sich entscheiden können.
Ungestört davon gingen die Spielerinnen hochmotiviert in dieses Match der Bezirkskontrahenten. Zwar gerieten sie in der ersten Spielminute zweimal in Rückstand, konnten aber anschließend mit einem 11-0 Run dem Gegner die ersten Zähne ziehen, so dass sie sich zur Halbzeit bereits eine 26 Punkte Führung erspielen konnten. Durch kleinere Fehler in der Verteidigung lud man ab und zu die Kronbergerinnen zu einfachen Punkten ein, aber im 1-1 zeigten unsere Mädels öfter den je, zu was sie fähig sind. Am Ende zeigte die Anzeigetafel ein ungefährdetes 101:50 bei der sechs Frankfurterinnen im zweistelligen Bereich punkteten. Überraschend war, dass man im zweiten Spiel die 100er Marke erreichte.

Anschließend spielte der Mitfavorit aus Weiterstadt gegen das Team aus Grünberg.
In einem interessanten Duell, das auch in der Liga zweimal knapp zu Gunsten der Südhessen entschieden wurde, nahmen aber zuerst die TSV Mädchen das Heft in die Hand. In diesem Spiel, das man als Schnell gegen Groß bezeichnen könnte, gewannen die Weiterstädter letztlich undeutlich aber nicht unverdient mit 72:61.

Somit kam es nach einer kurzen Mittagspause zum Spiel um Platz 3 zwischen Kronberg und Grünberg. Dieses Aufeinandertreffen entwickelte sich zu einem wahren Krimi, indem die Grünbergerinnen die meiste Zeit die Nase leicht vorne hatten. Erst gegen Ende des Spiels, als Kronbergs Kaderspielerin in den letzten 2 Minuten eine Formsteigerung zeigte, kippte das Spiel zu Gunsten der Mädels aus dem Taunus. Der MTV gewann am Ende knapp mit 59:56 und konnte sich über eine Medaille freuen.

Nun begann das große Finale, wie im Jahr zuvor, zwischen den Mädels der Eintracht Frankfurt und der Truppe der SG Weiterstadt. Die Frankfurter Spielerinnen waren sich einig: Silber war dieses Jahr einfach keine Option!!! Dementsprechend konnte man erkennen, wie hochmotiviert die Eintrachtmädchen waren.
Beide Mannschaften agierten zu Beginn des Spiels etwas nervös, doch mit zunehmender Spielzeit fanden die Frankfurterinnen wieder zu ihrer Konzentration, fingen an das Spiel leicht zu dominieren und gingen dementsprechend in Führung. Die Hausherren gewannen immer mehr an Sicherheit, so dass die Frankfurter Trainer früh mit der Wechselrotation beginnen konnten und trotzdem die Führung nie wieder abgaben. Zur Halbzeit stand es 38:21 und bis nach Ende des dritten Viertels sollte der Vorsprung sogar noch ausgebaut werden (65:34). Letztendlich konnte man auch aufgrund einer tiefer besetzten Bank das Spiel für sich und die Hessenmeisterschaft mit 87:56 gewinnen, wobei neben den routinierten Spielerinnen, auch die anderen, teils von der Bank kommenden Mädels, immer wieder entscheidende Blitzmomente zeigten.
Mit dem Abpfiff gab es kein Halten mehr und Spielerinnen sowie Trainer ließen ihre Freude – und der ein oder anderen Freudenträne – freien Lauf.

Trainer David Wong versucht seine Begeisterung und Erleichterung nach dem Turnier zusammenzufassen: „Ich bin mächtig stolz auf meine Spielerinnen und freue mich natürlich riesig, dass jede Einzelne es geschafft hat, ihr Potential abzurufen und die ein oder andere sogar weit über sich hinaus wuchs. Die Mädels haben eine herausragende Saison gespielt und haben sich dieses Wochenende selbst für ihre harte Arbeit belohnt. Trotz aller Nervosität haben sie es geschafft, in jedem Spiel äußerst konzentriert und diszipliniert zu arbeiten, ihre körperliche Überlegenheit zu nutzen und vor allem im Spiel 1-1 mit Spielwitz zu überzeugen.“
Jugendkoordinator Olaf Kanngießer zeigte sich begeistert von dem Turnier und dem spielerischen Niveau der jungen Adlertruppe, besonders „dass es nie einen sichtbaren Leistungseinbruch gab, wenn Einwechselspielerinnen aufs Feld gekommen sind“. Auch Sarah Qureshi, die sportliche Leitung des weiblichen Bereiches ist glücklich mit dem Ergebnis: „An diesem Wochenende haben die Mädchen demonstriert, dass die kontinuierliche Arbeit im weiblichen Bereich der letzten drei bis vier Jahre langsam erste Früchte trägt. So ein Erfolg ist natürlich nicht nur Bestätigung, sondern gleichzeitig Motivation, genauso engagiert weiterzumachen.“


Ein ganz herzliches Dankeschön gilt den Eltern, die ein grandioses Buffet möglich gemacht haben, den lautstarken Zuschauern aller Teams, die für eine hervorragende und faire Stimmung in der Halle gesorgt haben, sowie den U11- und U15-Mädels, die  - unterstützt von Susi und Bille - beim Kampfgericht geholfen haben!

Es spielten bei der Hessenmeisterschaft:

Zülal Cetinkaya 2 (Grünberg 0 /Kronberg 0/ Weiterstadt 2), Lisa Wicander 48 (18/13/17), Caro Arrabin 13 (5/2/6), Florentine Rössner 41 (11/16/14), Ava Mack 3 (3/0/0), Sofia Graf 31 (10/13/8), Natascha Voigtländer, Silke Schnebel 35 (8/12/15), Vanessa Lutz 22 (4/12/6), Julin Sonntag 65 (35/22/8), Nadine Müller 30 (0/9/11), Ceren Eskiüctepe 2 (0/2/0)

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