20.09.2011

Schwarzer Tag für Eintracht Damen beim Aufsteiger BC Wiesbaden

Am Sonntag, den 18. September reiste die 1. Damenmannschaft von Eintracht Frankfurt ersatzgeschwächt und ohne ihren Trainer Jochen Bender nach Wiesbaden.

Am Sonntag, den 18. September reiste die 1. Damenmannschaft von Eintracht Frankfurt ersatzgeschwächt und ohne ihren Trainer Jochen Bender nach Wiesbaden. An diesem Tag lief leider nicht viel zusammen für die Frankfurterinnen, so dass das zweite Saisonspiel deutlich mit 69:40 nach Wiesbaden ging.Mit lediglich 7 Spielerinnen fuhr man zum ersten Auswärtsspiel in dieser Saison, darunter auch Mannschaftskapitänin K. Fatsawo, die trotz Erkrankung für ihr Team in die Halle fand. Die verletzte Flügelspielerin K. Menzel hatte sich zudem bereit erklärt, die Mannschaft in Abwesenheit von Coach J. Bender von der Seitenlinie zu unterstützen.
Nachdem das erste Viertel mit 12:7 an Wiesbaden ging, hoffte man noch das Spiel ausgeglichen gestalten zu können. Doch die Eintracht fand einfach nicht ins Spiel: auch im zweiten Viertel agierte das Team im Angriff zu oft ideenlos, und zweite Wurfchancen gab es aufgrund der schlechten Reboundausbeute leider selten. Auch in der Verteidigung lief es nicht rund, waren die Frankfurterinnen immer einen Tick zu langsam oder konnten die körperlich überlegene Centerspielerin Beiter nicht stoppen. So entschied der BC auch diesen Spielabschnitt mehr als deutlich mit 26:6 für sich.
Bei einem Spielstand von 36:13 und einer hohen Foulbelastung der Spielerinnen J. Fatsawo und K. Huy startete man in die letzte Spielhälfte, was eine Umstellung zur Zonenverteidigung zur Folge hatte. Die Eintracht Damen gestalteten nun ihr Angriffsspiel schneller und mutiger, um es dem Oberligaaufsteiger nicht mehr ganz so einfach zu machen. Mit schnellem Passspiel suchte man die freien Würfe oder den Weg durch Wiesbadens Zonenverteidigung zum Korb. Trotz der mäßigen Trefferquote und dem teils chaotischen Stellungsspiel verlor Frankfurt dieses Viertel mit "nur" sechs Punkten 17:11. Das i-Tüpfelchen dieses zerfahrenen Spiels ereignete sich zu Beginn des letzten Viertels als sich Flügelspielerin S. Schäfer am Sprunggelenk verletzte. Die Eintracht versuchte dennoch den Kopf nicht hängen zu lassen und schaffte es, dass Wiesbaden den schon deutlichen Vorsprung nicht weiter ausbaute. Allen voran Flügelspielerin C. Humphries, die in den letzten vier Minuten mit einem Dreipunktewurf und fünf weiteren Punkten den Spielstand auf 69:40 verkürzte.Die geringe Trainingsbeteiligung der letzten Wochen machte sich von Spielbeginn an bemerkbar. Es bleibt also zu hoffen, dass sich hier Besserung einstellt und vor allem die Verletzten bald wieder gesund zurückkehren!Es spielten: Chrissi Humphries (14 Punkte/2 Dreier), Jacqueline Fatsawo (11), Sabine Schäfter (5), Catherine Desoi (4), Kiki Fatsawo (3), Kerstin Huy (3), Berlyn De Vera.

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