08.12.2008

Schon wieder das dritte Viertel!

Wie schon im Spiel gegen die Franken Hexer war es auch im Duell beim TV Langen das dritte Viertel, welches die Entscheidung zu Gunsten der Frankfurter Eintracht brachte. Am Ende hieß es 62:77 (32:31) aus Sicht der Hausherren.

NBBL Division Mitte – Sonntag, 07. Dezember 2008
TV Langen – Eintracht Frankfurt 62:77 (32:31)

Schon wieder das dritte Viertel!


Wie schon im Spiel gegen die Franken Hexer war es auch im Duell beim TV Langen das dritte Viertel, welches die Entscheidung zu Gunsten der Frankfurter Eintracht brachte. Am Ende hieß es 62:77 (32:31) aus Sicht der Hausherren.

Mit einem sehr aggressiven Stil ging das Team von Olaf Kanngießer in die Begegnung mit dem TV Langen. Ohne Filmore Beck kam die Frankfurter Starting Five gut mit den Hausherren zurecht und führte schnell mit 5:1.
Mit der Einwechslung Becks stellte sich auch die Langener Verteidigung auf den Leistungsträger der SGE ein und variierte mit Erfolg in den Defensivsystemen.

"Im zweiten Viertel hat Langen uns das Leben ganz schön schwer gemacht, da sie sowohl Filmore als auch Jan ziemlich effektiv aus dem Spiel genommen haben", so Kanngießer.
Somit war die knappe Halbzeitführung der Giraffen nicht gänzlich unverdient.

Die Analyse in der Halbzeitpause brachte erneut die Wende. Die sich bietenden Freiräume, die aus der engen Bewachung Becks resultierten, wurden nun von den freistehenden Frankfurtern besser genutzt. So war es unter anderem Janis Nath, der alle seine acht Punkte im dritten Viertel erzielte und einen deutlichen Impuls zum 25:9-Erfolg zwischen den Minuten 20 bis 30 gab.

Kanngießer: "Danach war das Spiel eigentlich schon entschieden. Wir haben unsere Freiheiten bestens genutzt und mussten den Sieg nur noch sicher verwalten."

Doch nicht nur mit einem erhöhten Drive zum Korb wurde nun gepunktet, auch die aufmerksame Defense der Adler ermöglichte immer wieder Fastbreaks, die sicher mit leichten Punkten abgeschlossen wurden.

Ein besonderes Indiz für die Konzentriertheiten im Spiel gegen den Ball: 14 Steals bei 21 Ballverlusten für Frankfurt in Relation zu 8 Steals bei 24 Ballverlusten für Langen.

Mit der sicheren Führung im Rücken, erlaubte es sich der Eintracht-Coach fünf Minuten vor Ende der Partie seine Anfangsformation vom Feld zu nehmen und den Bankspielern Einsatzzeit zukommen zu lassen. Ein letzter Systemwechsel Langens brachte dabei dann nicht mehr den gewünschten Effekt, auch wenn man die Schlussphase ausgeglichen gestalten konnte.

"Insgesamt sind wir mit diesem Spiel sehr zufrieden. Wir haben hinten gut gestanden und unsere Probleme vor der Halbzeit in den Griff bekommen. Nach dem Seitenwechsel hat die Mannschaft als Ganzes gut reagiert und die Vorgaben der taktischen Umstellung bestens umgesetzt", erklärte der glückliche SGE-Trainer.

Die SGE spielt mit: Roland Nyama (2), Lionel Schäfer (7), Jonas Döring (9), Nikolaj Vukovic (9 – zwei Dreier), Janis Nath (8 – ein Dreier), Patrick Iffland, Nils Oppenländer, Jan Novak (13 – ein Dreier), Felix Roth (3), Benedikt Nicolay, Dennis Kailing (11) und Filmore Beck (15 – vier Dreier).


Nach dem Derby gegen die Giraffen folgt mit dem Spiel gegen den MTV Kronberg das nächste Nachbarschaftsduell. Am Sonntag, dem 14. Dezember, wird es in Basketball City Mainhattan ab 13.00 Uhr zum Aufeinandertreffen zwischen dem Zweiten und Fünften kommen. Eine Partie mit Brisanz, da die Kanngießer-Truppe nach der 85:89-Niederlage aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen hat.

Nochmals der Trainer der SGE: "Im Hinspiel hat uns die nötige Aggressivität gefehlt, um gegen Kronberg bestehen zu können. Wir werden nicht noch einmal so lasch in ein Spiel gehen."

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