19.11.2008

Niederlage gegen LTi 46ers Juniors

Es hätte sowohl Gießen als auch Frankfurt treffen können.  Am Ende zog die NBBL-Truppe der Eintracht mit 61:64 (36:32) den Kürzeren gegen  das Basketball-Leistungszentrum.

„Hier begegnen sich zwei Teams  auf Augenhöhe“, hieß es vor der Begegnung am Sonntagvormittag noch auf Seiten  der Eintracht. Und tatsächlich, es war ein Spiel mit zwei starken Mannschaften,  die sich fast komplett neutralisierten. Im Guten, wie im  Schlechten.

Mit fast schon katastrophalen Wurfquoten aus dem Feld  taten sich weder die 46ers noch die Hausherren hervor. 29,4 % auf Seiten  Frankfurts, 37,7 % bei den Giessenern. Für Basketballpuristen war diese  Begegnung nur bedingt zu empfehlen, obwohl die Partie an sich viel mehr zu  versprechen vermochte.



Und so sehr sich Janis Nath und Filmore  Beck mit ihren insgesamt 33 Zählern und sieben Dreiern auch gegen die Niederlage  wehrten, es wollte im Angriff einfach nicht so funktionieren wie üblich. Als die  46ers juniors das dritte Viertel dann mit 18:9 für sich entscheiden konnten, war  das Selbstvertrauen trotz dieses eigentlich nur geringen Rückstands (45:50, 30.)  bei den SGE-Spielern ein wenig angeknackst. So vermittelte es zumindest der  Eindruck, der die Gäste auch bei der Chancenverwertung vorne sah.

 



Und dennoch gelang der Eintracht in der 35. min,  nach der Umstellung auf Zonenverteidigung die Führung zurück zu erobern (57:56).  Ein Dreier in der Schlussminute mit Ablauf der 24 sek Uhr von Falko Theilig, der  bis dato nur einen seiner 10 Versuche von jenseits der 6,25 m Linie unterbringen  konnte, besiegelte die Niederlage der Frankfurter.  

"Wir haben nach der  Halbzeit sieben Minuten lang einfach nicht getroffen. Der Korb schien wie  vernagelt", resümierte Eintracht-Coach Olaf Kanngießer, als das Spiel schon  längst vorbei war.

„Gießen hat einfach konsequenter am Korb  gearbeitet und seine Layups etwas besser getroffen“, analysierte Kanngießer das  Spiel. „So gesehen ist es auch nichts Überraschendes, das wir heute gegen einen  gleichstarken Gegner verloren haben. Am Ende sind die Kleinigkeiten entscheidend  und einer muss nun mal auch verlieren bei so einem Spiel", ergänzte Co-Trainer  Aleks Vukovic.

Trotz dieser Niederlage sieht man in Frankfurt  aber keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen. Mit dem Wissen, im spielstarken  Süden nicht das einzige starke, aber auch mal schwächelnde Team zu sein, kann  man die nächsten Spiele entspannter angehen. Und so erkennt Kanngießer auch  richtig, wenn er sagt, dass es bis zum Ende der Saison im Kampf um die Play-offs  sehr eng bleiben wird.

 



Nächster Gegener ist schon am kommenden Sonntag  (16:30h, Wöhlerschule) die Funkwerk Junior Baskets Jena.

Die Eintracht  spielte mit: Yannick Horas (2), Lionel Schäfer (4), Jonas Düring (2), Patrick  Iffland, Janis Nath (17 – fünf Dreier), Tobias Kienast, Nils Oppenländer (2),  Jan Novak (8), Benedikt Nicolay (4), Dennis Kailing (6), Filmore Beck (16 – zwei  Dreier).

 

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