19.11.2008

Nicht schön, aber gewonnen

2. Regionalliga Südwest-Nord – Sonntag, 16. November 2008
Eintracht Frankfurt vs. BG Ober-Ramstadt 62:54 (29:29)

Nicht schön, aber gewonnen

So langsam könnte man meinen, dass Hanau und die 1. Herren einen kleinen Pakt abgeschlossen haben, um am Ende den Meister unter sich ausmachen zu können. Gewinnt Hanau, gewinnt auch die Eintracht. So auch an diesem Wochenende.

Während die TG daheim die Gäste aus Trier förmlich aus der Halle schoss (115:64), taten sich die Frankfurter gegen Ober-Ramstadt etwas schwerer. In einem Low Score-Game der unansehnlicheren Sorte behielt die Mannschaft von Harald Stein am Ende mit 62:54 (29:29) die Oberhand.

Wie erwartet gab es vor der Partie gegen die BG Ober-Ramstadt keine personellen Veränderungen zum Positiven hin. Auf Grund des vorverlegten NBBL-Spiels der Eintracht blieb es bei der befürchtet dezimierten Truppe, bestehend aus gerade einmal neun Akteuren.

Diese wollten sich allerdings auf keinen Fall unter Wert verkaufen. Die notgedrungen verkleinerte Rotation forderte in der Anfangsphase dennoch ihren Tribut. So war es auch nicht verwunderlich, dass beide Teams die Partie in der ersten Halbzeit ausgeglichen gestalteten. Einen vermeintlichen Favoriten konnte man zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich ausmachen.

Nach dem Pausentee kam die Stein-Truppe allerdings besser aus den Startlöchern. Mit einer defensiv sehr konzentrierten Leistung gelang es nun die Hoheit am eigenen Brett zu untermauern. Kein einziger Rebound wurde in diesen Minuten an Ober-Ramstadt abgegeben.

„Wir haben nach der Halbzeit einen wesentlich besseren Einstieg gefunden, als noch zu Beginn der Begegnung“, so Stein. Dieser bessere Einstieg führte zur Vorentscheidung, die mit 22:7 in diesem Viertel mehr als deutlich ausfiel. Aggressiver Zug zum Korb, kombiniert mit einer verbesserten Quote im Abschluss ließen nun keine Zweifel am Erfolg aufkommen.

„Es war kein sonderlich schönes Spiel, aber in den entscheidenden Momenten waren die Jungs konzentrierter und haben sich entsprechend gesteigert. Im Fazit können wir durchaus zufrieden sein“, erklärte der Eintracht-Coach nach der Schlusssirene.

Die Eintracht spielte mit: Nokolaj Vukovic, Jan Novak (2), Frank Bernard (11 – ein Dreier), Filmore Beck (9), Robert Anywar (2), Jonathan Mesghna (8), Igor Starcevic (10 – drei Dreier), Ruben Spoden (18) und Roland L´Amour Nyama (2).

Das nächste Spiel der ersten Herren wird ebenfalls ein Heimspiel sein. Am kommenden Sonntag, den 23. November, steigt um 18:00 Uhr in Basketball City Mainhattan das Lokalderby mit der TuS Makkabi Frankfurt.

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