14.04.2016

JBBL zieht nach „Sweep“ ins Viertelfinale ein

Wie schon im ersten Spiel dominiert die JBBL der Eintracht auch auswärts die Porsche BBA Ludwigsburg und steht nach dem 63:85 Erfolg somit im Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft.

Wie schon im ersten Spiel dominiert die JBBL der Eintracht auch auswärts die Porsche BBA Ludwigsburg und steht nach dem 63:85 Erfolg somit im Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft.
Dabei erwischte die Eintracht einen Traumstart in die Partie (0:7, 3. Min) doch es war von Anfang an zu spüren das die BBA deutlich besser dagegenhalten würde als noch im Hinspiel, so ließ der Konter der Gastgeber auch nicht lange auf sich warten und fünf weitere Spielminuten später sah sich Frankfurt mit einem 15:11 Rückstand konfrontiert. Nach einem Dreier von Len Schoormann konnte man doch noch knapp das Viertel für sich verbuchen (18:20), doch bereiteten dem Trainergespann Kanngießer/Prusina die zahlreichen Offensivrebounds des Gegners erhebliches Kopfzerbrechen. Ein ähnliches Bild im zweiten Spielabschnitt, im Angriff hatte man eigentlich einen guten Rhythmus gefunden, vor allem Noah Litzbach war in dieser Phase gut drauf und erzielte 13 seiner 20 Punkte im zweiten Viertel, aber nach wie vor erarbeiteten sich die Barockstädter viel zu viele zweite Wurfchancen (allein 12 in der 1. HZ) und blieben dadurch dran.
Beim Stand von 38:41 für Frankfurt wurden die Seiten gewechselt.
Die Reboundschwäche war dann auch das zentrale Thema in der deutlichen Kabinenansprache von Trainer Kanngießer und dies vorweg, die Adler machten nun gegen die körperlich weit überlegenen Gegenspieler einen wesentlich besseren Job unter den Körben und gestatteten so dem Gegner nur noch 5 Offensivrebounds im zweiten Durchgang. Somit ergab sich dann auch ein völlig anderes Spiel, Frankfurt spielte sich weiter gute Wurfsituationen heraus und traf diese auch hochprozentig.
Ludwigsburg war nun nicht mehr in der Lage dagegen zu halten und gab das dritte Viertel mit 10:28 deutlich an die Eintracht ab. Nachdem Jim Gietz gleich zu Beginn des Schlussabschnitts per Dreier, seinem Vierten nach der Pause, zum 48:72 einnetzte war die Vorentscheidung gefallen.
Da auch die Bankspieler Risto Vasiljevic, Eren Küpeli und erneut Schoormann sich treffsicher von  jenseits der Dreierlinie zeigten, gelang es den Gastgebern, trotz aller Bemühungen nicht mehr den Rückstand in der Folgezeit unter die 20 Punkte Marke zu bringen und gratulierten nach der Schlusssirene, sportlich fair, den Eintracht Akteuren zum Einzug ins Viertelfinale.Trainer Kanngießer: Das Ergebnis täuscht ein wenig über den wahren Spielverlauf hinweg, Ludwigsburg war ein sehr starker Gegner und hat uns heute über weite Strecken alles abverlangt. Wir haben insgesamt ein sehr gutes Spiel gezeigt, uns gute Würfe heraus gespielt und hochprozentig getroffen. Einzig das Reboundverhalten in der ersten Hälfte müssen wir kritisch betrachten und deutlich verbessern um im Viertelfinale zu bestehen.
Wir hatten in der Serie doch arge personelle Probleme, haben dies aber super als Team kompensiert und können stolz sein zu den besten 8 Teams in Deutschland zu zählen. Aber wir wollen nun natürlich mehr und ins TOP 4 einziehen!“ Es spielten: Jim Gietz 24, Noah Litzbach 20, Maxi Begue 11, Risto Vasiljevic 9, Vincent Dietrich 8, Len Schoormann 6, Eren Küpeli 3, Alvin Onyia 2, Fabian Bender 2, Alex Janssen, Janis WellerDie Eintracht trifft nun in der Runde der letzten Acht auf die Regnitztal Baskets, das erste Spiel wird am Sonntag, 24.04. in der Wöhlerschule ausgetragen, bevor es eine Woche später nach Bamberg geht. Ein mögliches drittes und entscheidendes Spiel wäre dann am So, 8.5 wieder in Frankfurt.

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