28.01.2014

JBBL schrammt denkbar knapp an Sensation vorbei!

Im letzten Spiel der Vorrunde musste die JBBL eine unglückliche 70:71 (32:37) Niederlage gegen den ungeschlagenen Tabellenprimus TV Langen hinnehmen.

Im letzten Spiel der Vorrunde musste die JBBL  eine unglückliche 70:71 (32:37) Niederlage gegen den ungeschlagenen Tabellenprimus TV Langen hinnehmen.
Dabei schien es zunächst so, dass Langen seiner Favoritenrolle gerecht werden würde und die Gäste führten nach 14 Minuten mit 11:25. Die Eintracht-Akteure wirkten anfangs mutlos und gingen auch nicht mit der nötigen Intensität zu Werke um Langen ernsthaft Paroli zu bieten. Angetrieben vom überragenden Darnell Davis, der nun anfing von der Dreierlinie einzunetzen, erwachte Frankfurt nun und Langen musste in dieser Phase einen erfolgreichen Dreipunktewurf nach dem Andern (allein 4 von Davis) über sich ergehen lassen. Mit einem 5-Punkte Rückstand war die Eintracht zur Halbzeit wieder voll im Spiel. Im zweiten Durchgang behielten die Giraffen zunächst die Kontrolle über das Spiel ohne sich jedoch wirklich absetzen zu können. Zwei Dreier von Janssen und Davis am Ende des 3. Viertels und vor dem Schlussabschnitt stand ein 51:51 auf der Anzeigentafel!
Die Gastgeber witterten nun ihre Chance und ließen nicht locker, Aquilla per Dreier, kurze Zeit später zwei weitere von Davis und man führte 2 Minuten vor Ende tatsächlich mit 67:65.
Langen blieb cool und konterte, Liridon Kastrati glich aus und Schubert stellte in der Schlussminute per Freiwurf wieder die Führung (71:70) her. Langens DBB-Auswahlspieler Torbica war es vorbehalten den letzten Korb für seine Farben 20 Sek vor dem Ende zu erzielen. Auszeit Frankfurt! Leider schafften es die Adlerträger nicht den letzten Angriff wie geplant zu laufen und mehr als ein Notwurf, der sein Ziel verfehlte, sprang nicht mehr heraus.„Das wir den letzten Angriff nicht wie es geplant war durchgelaufen sind ist zwar ärgerlich, doch darin den Grund für die Niederlage zu suchen oder gar den Spielern deswegen einen Vorwurf zu machen wäre falsch. In solchen Stresssituationen zu „funktionieren“ ist nicht so einfach und eine Erfahrungssache.
Langen war in der Crunchtime abgezockter, immerhin haben diese Spieler schon letztes Jahr im Final Four gestanden und sind meiner Mannschaft um einiges an Erfahrungswerten voraus.
Geärgert hat mich viel mehr, dass wir in der ersten Halbzeit über weite Strecken zu früh den Kopf hängen gelassen haben und nicht mit der nötigen Intensität verteidigt haben. Insgesamt bin ich aber trotz der Niederlage sehr zufrieden mit dem Spiel, denn wir haben gezeigt, dass wir zu Recht in der Hauptrunde stehen und auch vor keinem Team Angst haben müssen“, so das Statement von Trainer Kanngießer nach dem nervenaufreibenden Match.„Mit Ludwigsburg, Freiburg und der Urspringschule warten nun harte Gegner auf uns, aber wir wollen auf jeden Fall ein Wort bei der Vergabe der Play-Off Plätze mitreden“, fügt Co-Trainer Jochen Bender optimistisch hinzu.Notwendig wäre hierzu mindestens Vierter zu werden, neben den drei genannten sind Langen und Gießen die weiteren Konkurrenten in der Gruppe. Los geht’s am Sonntag, den 9.2. mit einem Heimspiel gegen die BBA Ludwigsburg.Es spielten: Darnell Davis 27, Phil Janssen 14, Doni Kastrati 14, Kevin Aquilla 5, Konstantin Schubert 5, Filip Aksentijevic 3, Thorsten DeSouza 2, Tom Schirer, Henri Schlockermann, Felix Wichert, Diyaa Jassim, Justas Kupstaitis

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