13.02.2012

JBBL mit unglaublichen Comeback-Sieg in Speyer

Was die zahlreichen mitgereisten Fans am Sonntag Mittag in Speyer erleben durften, war nichts für schwache Nerven und grenzte beinahe schon an ein kleines Wunder. Der Eintracht gelang es ein fast verloren geglaubtes Spiel in den letzten Minuten zu drehen und gewann die erste Hauptrundenpartie mit 63:60 beim BIS Speyer-Kaiserslautern.

Was die zahlreichen mitgereisten Fans am Sonntag Mittag in Speyer erleben durften, war nichts für schwache Nerven und grenzte beinahe schon an ein kleines Wunder. Der Eintracht gelang es ein fast verloren geglaubtes Spiel in den letzten Minuten zu drehen und gewann die erste Hauptrundenpartie mit 63:60 beim BIS Speyer-Kaiserslautern.

Doch zunächst der Reihe nach, im ersten Viertel neutralisierten sich  beide Defenseformationen gegenseitig. Speyer machte den Weg zum Korb dicht, während Frankfurt die Gastgeber mit einer aggressiven Ganzfeldverteidigung schon im ersten Viertel zu 6 Turnovers zwang und so nach dem ersten Spielabschnitt knapp mit 12:14 vorne lag. Die Hausherren fanden nun als erster ihren offensiven Rhythmus und setzten sich gegen in der Intensität nachlassende Frankfurter auf 20:14 in der 15. Min etwas ab. Doch urplötzlich war die Eintracht wieder hellwach, konterte mit einem 18:0 Run und verschaffte sich so eine respektabele 23:32 Halbzeitführung. Leider konnte man diesen Schwung trotz aller guten Vorsätze in der Kabine nicht in die zweite Spielhälfte mitnehmen, sondern überließ dem Basketballinternat mehr und mehr das Kommando. Speyer schaffte es innerhalb weniger Minuten den Rückstand zu egalisieren und zog nun Punkt für Punkt davon und beim Spielstand von 56:43 vier Minuten vor dem Ende sah es wirklich nicht gut für die Adlerträger aus. Trainer Kanngießer appellierte in seiner letzten Auszeit nochmal alle Kraftreserven zu mobilisieren und noch an einen Erfolg zu glauben und seine Worte sollten Gehör bei den Spielern finden. Die Eintracht spielte nun groß auf, verteidigte wieder enorm aggressiv übers ganze Feld und angeführt vom überragenden Armin Musovik (28 Pkt/8 Reb./5 Ass./4 St.) lief die Offense plötzlich wie aus einem Guss. Die freien Außenschützen wurden nun endlich nach erfolgreichem Penetration gefunden und verwandelten nervenstark ihre sich bietenden Gelegenheiten. Can Akbayir brachte per Dreier seine Farben eine Min vor Ende auf zwei Punkte heran, Alex Petrov tat es ihm Sekunden später gleich und besorgte  die 58:59 Führung.  Musovik erhöhte kurz vorm Ende auf 58:61, Speyer war völlig konsterniert und konnte nicht mehr reagieren und somit stand der erste Hauptrundensieg der Eintracht fest.„Die Spieler haben heute einen enormen Siegeswillen gezeigt und ein beinahe verlorenes Spiel nochmal gedreht. Dafür ein großes Kompliment an jeden Einzelnen. Das wir in der Lage waren in der für uns so kritischen Schlussphase innerhalb von vier Minuten 20 Punkte zu erzielen, zeigt welch großes Potential in diesem Team steckt. Wir müssen allerdings weiter hart daran arbeiten konzentrierter und abgeklärter unsere Set-Offense zu spielen um einfach konstanter in unserem Spiel zu werden“, resümiert ein glücklicher Trainer Kanngießer nach diesem aufreibenden Match.Es spielten: Armin Musovik 28, Lenny Okeke 11, David Scheffels 7, Can Akbayir 6, Ivan Mihaljevic 4, Alex Petrov 4, Jamin Knothe 2, Robert Topic 1, Max Püchert, Tim Schlockermann, Thorben Schreiber, Joshua Denninger

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