07.12.2011

JBBL behält erneut am Ende die Nerven und gewinnt in Gießen

Wie schon in der Vorwoche gegen Hanau zeigte sich das JBBL Team der Eintracht auch beim Auswärtsspiel bei den Lti Gießen 46ers in der entscheidenden Phase erneut sehr nervenstark und gewann mit 64:70.

Wie schon in der Vorwoche gegen Hanau zeigte sich das JBBL Team der Eintracht auch beim Auswärtsspiel bei den Lti Gießen 46ers in der entscheidenden Phase erneut sehr nervenstark und gewann mit 64:70.

Da  Robert Topic verletzungsbedingt ausfiel und Jamin Knothe in der Woche nicht trainieren konnte, beorderte Trainer Olaf Kanngießer Joshua Denninger und Ivan Mihaljevic in die Starting Five. Beide machten ihre Sache sehr gut und Frankfurt führte nach fünf Spielminuten mit 10:5. Giessen ließ sich jedoch nicht beirren, verteidigte von Anfang an sehr aggressiv und kam nun besser ins Spiel. Zwar beendeten die Frankfurter das erste Viertel noch mit einer 21:16 Führung, doch wurde zusehends deutlich, daß man durch die intensive Verteidigungsarbeit der Gastgeber nicht zu der gewünschten  Angriffsstruktur fand. Folglich war es nicht verwunderlich, dass Giessen im zweiten Spielabschnitt das Kommando übernahm und eine knappe Führung (32:31) in die Kabine brachte.
Zwar gingen die Eintracht-Jungs enorm engagiert in die zweite Hälfte und starteten mit einem 8:0 Lauf zum 32:39 (25. min), hierbei gelang es vorallem Ivan Mihaljevic sich unter den Körben energisch in Szene zu setzen und sieben Punkte in dieser Phase beizusteuern. Doch die Lahnstädter konterte prompt und lagen in der 30. min mit 47:42 erneut vorne. An diesem Spielstand änderte sich in den ersten Minuten des Schlussviertels zunächst wenig. Dann aber musste Gießen offenbar dem von beiden Seiten  intensiv geführten Spiel Tribut zollen und mit den schwindenden Kräften der Hausherren spielte die Eintracht nun groß auf: Erzielte in den verbleibenden fünf Min. noch 22 Punkte und traf die in der Endphase so wichtigen Freiwürfe hochprozentig (14 von 18) zum nicht unverdienten 70:64 Sieg in diesem spannenden Match.
„Im Moment zeigen wir nur phasenweise unser großes Potential, solange die entscheidende Schlussphase dazu gehört, wie schon häufiger in der Saison geschehen, und wir die Spiele gewinnen kann man noch zufrieden sein“, so Trainer Olaf Kanngießer nach dem Spiel. „ Es werden jedoch Gegner kommen, wo dies nicht mehr ausreichen wird und wir einfach konstanter in unserer Offense werden müssen. Dies könnte schon am kommenden Spieltag der Fall sein, wenn wir auf das  starke Team aus Langen treffen“, fügt er skeptisch an.Es spielten: Lenny Okeke 22, David Scheffels 11, Jamin Knothe 10, Ivan Mihaljevic 9, Alex Petrov 5, Joshua Denninger 4, Thorben Schreiber 4, Can Akbayir 3, Armin Musovik 2, Malik Szep, Tim Schlockermann, Max Püchert

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