01.11.2011

Eklatante Reboundschwäche kostet JBBL möglichen Sieg in Langen!

Mit einer vor allem in der Höhe völlig unnötigen 78:62 Niederlage beim TV Langen hat das JBBL-Team der Eintracht am vergangenen Sonntag zum zweiten Mal auswärts das Nachsehen.

Mit einer vor allem in der Höhe völlig unnötigen 78:62 Niederlage beim  TV Langen hat das JBBL-Team der Eintracht am vergangenen Sonntag zum zweiten Mal auswärts das Nachsehen.

Schon in den ersten Minuten wurde die Problematik des Spiels deutlich, Langen trat mit drei Leuten im Frontcourt an, die alle um die 2 m maßen, und angelte sich so bereits in der Anfangsphase einige off-Rebounds. Da man auch im Angriff zu viel Respekt vor den langen Leuten der Hausherren zeigte und sich vornehmlich auf Würfe von außen beschränkte, war der Fehlstart in die Partie perfekt (13:3, 6.min). Nach einer Auszeit von Trainer Kanngießer lief es zunächst besser für die Eintracht, der Rebound wurde besser kontrolliert und ermöglichte somit einige sehenswerte Schnellangriffe und auch im Set-Play wurde nun konsequent das Penetration gesucht, so dass Frankfurt nach 16 Min. erstmals mit 26:27 in Führung gehen konnte. Langen konterte jedoch, vor allem in Person von Aufbauspieler Chabot, der sein Team zu einer 36:31 Halbzeit-
führung brachte.
Nach der Pause schien es zunächst als sollte die Eintracht die guten Vorsätze aus der Kabine aufs Feld bringen können, geduldiges Set-Play und gute Verteidi-
gungsarbeit führten in kürzester Zeit zum Ausgleich (36:36, 22. min). Dann jedoch riss plötzlich der Faden, Langen spielte weiter konsequent über ihre großen Leute, was den Frankfurtern zusehends Probleme bereitetet. Dazu gesellte sich nun eine immer eklatanter werdende Unterlegenheit beim Rebound und die Hausherren nutzten dies gnadenlos aus, ein 24:5 Run zum  60:41 nach dem 3. Viertel ließ Frankfurt nun auf die Verliererstraße geraten . Zwar stemmte man sich im letzten Spielabschnitt nochmal mit aller Macht gegen die drohende Niederlage und konnte auf 71:62 verkürzen, der Gastgeber behielt aber die Nerven und schaukelte den verdienten Sieg souverän nach Hause.„Im bisherigen Saisonverlauf waren wir immer das Team dass die Bretter kontrolliert hat, heute war es genau umgekehrt. Wir haben es nicht verstanden die richtige Einstellung im Reboundverhalten zu finden und sind dafür bitter bestraft worden. Ein Verhältnis von 17 def. Rebounds zu 16 off Reb. des Gegners ist völlig indiskutabel, so kann man kaum Spiele gewinnen.“ erläutert Trainer Kanngießer den Hauptgrund für die Niederlage.Für die Eintracht spielten; Lenny Okeke (19/1), Armin Musovik (18/2), Jamin Knothe (9), David Scheffels (7), Max Püchert (6), Alex Petrov (2), Can Akbayir (1), Daniele Porceddu, Thorben Schreiber, Joshua Denninger, Robert Topic, Tim Schlockermann (n.e.)

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