01.12.2008

Drittes Viertel bringt die Wende

Es sollte keine einfache Aufgabe werden. Das wusste Eintracht-Coach Olaf Kanngießer schon vor dem Spiel gegen Franken Hexer. Umso höher ist schließlich der verdiente 81:63 (34:39)-Erfolg in der Fremde bei Franken Hexer zu bewerten.

NBBL Division Mitte – Sonntag, 30. November 2008
Franken Hexer vs. Eintracht Frankfurt 63:81 (39:34)

Drittes Viertel bringt die Wende

Es sollte keine einfache Aufgabe werden. Das wusste Eintracht-Coach Olaf Kanngießer schon vor dem Spiel gegen Franken Hexer. Umso höher ist schließlich der verdiente 81:63 (34:39)-Erfolg in der Fremde bei Franken Hexer zu bewerten.

Mit dem Ziel die beiden Nationalspieler der Franken, Philipp Neumann und Daniel Stawowski, auf den Centerpositionen aus dem Spiel zu halten, starteten die Frankfurter mit einer intensiven Manndeckung in die Partie. Taktisch ging der Plan gegen Neumann und Stawowski zwar auf, doch entstanden durch die enge Verteidigung Lücken, die die Hausherren immer wieder für Dreier nutzen konnten. Gepaart mit der altbekannten Reboundschwäche (36:21 für Franken), wurde die Situation nicht einfacher. So stand es für die Gastgeber nach Ende der ersten zehn Minuten schon 23:16, zur Halbzeit 39:34.

Kanngießer bezeichnete die komplette erste Hälfte als „eher durchwachsen“, was die Szene ganz gut beschrieb. „Wir wussten, wir müssen Opfer bringen, wenn wir die beiden Center raushalten wollen. Franken Hexer hat dabei allerdings auch seine Würfe von Außen gut getroffen. In Schlagdistanz geblieben zu sein, war äußerst wichtig für uns.“

In der Halbzeitpause wurde die weitere Vorgehensweise von Trainer wie Mannschaft gemeinsam erörtert, um das Spiel irgendwie kippen zu können. Die unter der Woche eingeübte Zonenverteidigung sollte es im dritten Viertel nun richten – und es funktionierte.

Während bei den Hexern nun offensiv nicht viel zusammenlaufen wollte, erzielten Dennis Kailing und Nils Oppenländer in dieser Phase fast sämtliche Punkte für die SGE. Hinten stand man nun sicherer, man musste nicht mehr so konzentriert einen Einzelnen aus dem Spiel nehmen. Jetzt galt es den Rhythmus der Franken zu stören, um mit schneller Transition die Entscheidung erzwingen zu können.

„Franken war nach unserer Umstellung auf die Zone einfach konzeptlos gegenüber unserer geänderten Defense, während Dennis und Nils vorne so gut wie alles getroffen haben“, so Frankfurts Trainer.

Es war dieses dritte Viertel (28:9 für die Gäste), das die Eintracht sicher in Führung brachte. „Danach haben wir es nun noch sicher nach Hause schaukeln müssen.“

Die Tatsache, dass neben den etablierten Scorern Beck und Novak auch noch Kailing und Oppenländer Verantwortung übernahmen, erfreute Olaf Kanngießer ungemein: „Es ist einfach schön auch die anderen punkten und in der Offensive Akzente setzen zu sehen.“


Die SGE spielt mit: Lionel Schäfer, Jonas Döring (2), Nikolaj Vukovic (5 – ein Dreier), Janis Nath, Patrick Iffland, Nils Oppenländer (12 – zwei Dreier), Jan Novak (10 – ein Dreier), Felix Roth (2), Benedikt Nicolay, Dennis Kailing (20) und Filmore Beck (28 – vier Dreier)


Weiter geht es einen Tag nach Nikolaus, am 07. Dezember, um 13.00 Uhr in der Georg-Sehring-Halle, wenn man zum Nachbarn des TV Langen reisen wird. Im Duell mit dem bislang recht glücklosen Tabellenvorletzten wollen sich die Frankfurter mit Blick auf das übernächste Spiel gegen Kronberg schon ein wenig Luft auf den Viertplazierten verschaffen.

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