19.01.2010

Damen I - Was war denn da schon wieder los...?!

Am vergangenen Wochenende traten die 1. Damen in einem Heimspiel gegen den Tabellen 3. ATSV Saarbrücken an.

Was war denn da schon wieder los...?!
Damen verschenken 15ten Sieg in Folge


Am vergangenen Wochenende traten die 1. Damen in einem Heimspiel gegen den Tabellen 3. ATSV Saarbrücken an. 16 Minuten lang konnte die Mannschaft mithalten, doch dann kam der komplette Einbruch und die Eintracht gab erneut die Chance auf den lang erwarteten ersten Sieg ab.
Die Zuschauer fanden kaum Worte für die enttäuschende Leistung im Spiel und betitelten es als „Trauerspiel“.

Im 1. Viertel startete die Eintracht mit einigen guten Ballbewegungen in der Offense, jedoch fehlte das schnelle Umschalten zur Verteidigung. Zu Beginn, gab es einige Schwierigkeiten zu punkten, das konnte jedoch bis zum Ende des Viertels stabilisiert werden. Dies führte zu einem Viertelendstand von 13:18. In der 3. Minute wurde Saarbrücken mit einigen Fouls belastet, welches zu 4 Freiwürfen für die Eintracht führte, wovon leider nur einer erfolgreich verwandelt werden konnte. Saarbrücken war immer einen Schritt schneller und hatte zwischen der 3. und 7. Spielminute einen 14:4 Lauf. In den letzten 3 Minuten des Viertels gelang es Frankfurt Saarbrücken so gut zu verteidigen, dass sie nur einen Feldkorb erzielten.
Insgesamt war die Leistung im Vergleich zum vorangegangen Spiel gegen Aschaffenburg besser, welches der Mannschaft und dem Trainer Hoffnung auf mehr machte.


Im 2. Viertel konnte in den ersten beiden Minuten der Abstand auf einen Punkt verkürzt werden (19:20). Doch diese gute Phase hielt nicht lange an. Saarbrücken fand zurück ins Spiel und stellte den alten Abstand wieder her. Die Frankfurterinnen kämpften bis zur 7. Minute auf Augenhöhe und man konnte ein wesentlich besseres Basketballspiel, als im Spiel zuvor, erkennen. Zwar stand jetzt die Verteidigung der Eintracht recht gut, und man merkte, dass Saarbrücken Schwierigkeiten bekam, doch durch den ein oder anderen individuellen Fehler enstanden unnötige Lücken in der Verteidigung, welche Saarbrücken  ausnutzte und punktete. Auch war der ein oder andere Schnellangriff für Saarbrücken dabei, der zu Frust bei den Frankfurterinnen führte. Ab der 7. Minute ging es dann los. Es gab kaum noch Gegenwehr. Somit  erspielten sich die Gegnerinnen einen 11 Punkte Vorsprung (25:36), den sie dann auch in die Halbzeitpause mitnahmen.


Nach der Halbzeitpause wurde zwar frisch und motiviert gestartet, doch das hielt nicht lange an. Die  Umstellung seitens Saarbrückens auf Zonenpresse und Zonenverteidigung brach der Eintracht das Genick. Nun ging nichts mehr. Die Pressverteidigung führte zu einfachen Ballgewinnen und die daraus resultierenden einfachen Korbleger des Gegners konnten nicht mehr verhindert werden. Und selbst wenn man es schaffte, die Presseverteidigung auszuspielen, kam trotzdem kaum eine gute Aktion zum Korb zu Stande. Wobei  vielleicht auch ein wenig Pech noch mit dazu kam. In der Offense fand nun nur noch wenig Bewegung statt. Der Ball wurde zwar gut gepasst, aber oft nicht schnell und präzise  genug.


Die einzigen Korberfolge der Eintracht im 3. Viertel waren ein Korbleger in der 5. Minute und ein Dreier in der letzten Minute. So kam es zu einem schrecklichen Viertelergebnis von 5:23. Die gute Laune war mal wieder dahin. Frust und unnötige Fouls waren nicht mehr zu vermeiden.


Im 4. Viertel konnte die Eintracht ihre Offensive leider auch nicht verbessern. Jedoch konnte man sich in der Verteidigung verbessern, so dass Saarbrücken bis zur 5. Minute keinen Feldekorb erzielen konnte. Beide Mannschaften taten sich nun schwer. In der 2. Minute verloren die Frankfurter eine Spielerin durch ihr 5. Foul und kurz darauf eine weitere durch eine Verletzung am Rücken. Dies zerstörte auch die letzten Hoffnungen das Spiel noch zu drehen. Leider fehlte mal wieder das Wurfglück. Zwar wurden genügend freie Würfe erarbeitet, jedoch nicht verwandelt. Bei einem Viertelergebnis von 4:14 und einem Endstand von 34:73 verabschiedete sich die Mannschaft gefrustet und enttäuscht von Saarbrücken und den Zuschauern.


Der Abstieg kann rechnerisch noch verhindert werden, dafür muss man aber jetzt jedes Spiel gewinnen und sich den direkten Vergleich gegen Hochheim sichern. Dies würde einem Wunder gleich kommen, aber Wunder gibt es ja bei der Eintracht bekanntlich immer wieder.
Wichtig ist es trotzdem weiterhin an sich zu arbeiten und als Team zusammen zu finden, denn nur über das Gruppenspiel kann man gewinnen.


Jede einzelne Spielerin sollte jetzt noch jedes kommende Spiel nutzen, um sich individuell zu stärken und zu steigern. Wichtig wäre trotz des Tabellenplatzes und der Situation den Spaß und die Motivation nicht zu verlieren, weil sonst wird es noch richtig düster.

 

Punkteverteilung abrufbar unter:

http://www.basketball-bund.com/public/ergebnisDetails.jsp?type=1&spielplan_id=457757&liga_id=30&defaultview=1


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