26.11.2008

Damen I gewinnen knapp gegen Weiterstadt

Das Spiel der 1. Damen am 22.11. gegen den Tabellenvierten Weiterstadt war vor allem durch hohe Intensität und sehr temporeichen Basketball gekennzeichnet. Am Ende reichte es doch noch zu einem 63:58 Erfolg, obwohl die Mannschaft zur Halbzeit mit 25:31 hinten lag.


Fenan Atobrhan schnürte sich an ihrem Geburtstag wieder die Basketballschuhe, obwohl sie sich erst vor wenigen Wochen einen Bänderriss zugezogen hatte. Trotz Beschwerden und Trainingsrückstand trug sie so vor allem durch gute Verteidigung zum Sieg der Eintracht bei.


Die Eintracht trat zu Beginn ungewohnt nervös auf. Viele unnötige Ballverluste und Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Systeme führten dazu, dass die Mannschaft nicht ins Spiel fand. Auf beiden Seiten wurde hart - und in wenigen Aktionen knapp an der Grenze zum Unsportlichen - verteidigt. Einige Unaufmerksamkeiten in der sonst sehr starken Defense und viele vergebene einfache Korbleger führten zum Halbzeitstand von 25:31. In der Halbzeitansprache erinnerte Olaf Kanngießer, der als Ersatztrainer für Markus Muhler einen tollen  Job machte, an die bessere Tabellenposition. Denn wer Tabellenführer ist, sollte auch mit dem Selbstbewusstsein eines Tabellenführers auftreten und mehr aus den vorhandenen spielerischen Vorteilen machen. 
Im dritten Viertel lief dann vieles besser zusammen und der Rückstand konnte durch Kampfgeist und Siegeswillen aufgeholt werden. Da die Würfe von außerhalb der Zone einfach nicht fallen wollten, wurde öfter der Weg zum Korb gesucht, wo sich die Weiterstädterinnen oft nur noch mit Fouls behelfen konnten. Dies belegt auch die Foulstatistik von 14 zu 24. Im letzten Viertel griffen die Gegnerinnen noch einmal richtig an, so dass das Spiel bis kurz vor Schluss knapp blieb. Doch jetzt behielten die Frankfurterinnen ihre Nerven, so dass man am Ende verdient gewann. So konnten die 1.Damen mit 16:2 Spielpunkten ihre Tabellenführung weiter ausbauen und werden an der Tabellenspitze überwintern, bei noch 2 austehenden Spielen.

In 2 Wochen geht es dann, gegen Krofdorf-Gleiberg welche den Frankfurterinnen die einzige Niederlage zugeführt haben. Somit ist da noch eine Rechnung offen.

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