16.11.2009

Damen I - Einen Schritt nach vorne gemacht

Leider konnten die Frankfurterinnen auch im Spiel gegen Horchheim keinen Sieg einfahren, aber ein großer Schritt nach vorne ist getan.

Ein Schritt nach vorne für die Eintracht Damen.

Leider konnten die Frankfurterinnen auch im Spiel gegen Horchheim keinen Sieg einfahren, aber ein großer Schritt nach vorne ist getan.

In den ersten vier Minuten gab es häufige Ballverluste auf beiden Seiten und zunächst nur jeweils zwei Körbe für die Teams. Es wurde eine gute Defense und eine nicht optimale Offense gespielt, die zu schnellen Abschlüssen und weniger guten Entscheidungen geführt hat. Ein 18 zu 4 Lauf für Horchheim schloss sich bis Ende des Viertel an, da die Frankfurterinnen Schwierigkeiten hatten, das System zu spielen. Die Defense war zwar weiterhin gut, aber nicht konsequent genug, sodass Horchheim einfach punkten konnte. Im Angriff der Frankfurterinnen hingegen fehlte die nötige Spannung, es kam zu leichten Ballverlusten und übereilten Schüssen, anstatt zum Korb zu ziehen. Am Ende des ersten Viertels ergab sich ein Vorsprung von 14 Punkten für Horchheim (8:22).

Das zweite Viertel begann wesentlich geordneter in Bezug auf die zweite Hälfte des ersten Viertels  und in der Offense konnten besser Akzente gesetzt werden. Der Vorsprung für Horchheim konnte auf 10 verkürzt werden. Nach dieser erfolgreichen Phase kam es zu einem Einbruch, wie schon im ersten Viertel, den Horchheim nutzte, um in einem 9:0 Lauf zu punkten. Anschließend stellte Horchheim auf 2-3 Zonenverteidigung um, was die Frankfurterinnen gut ausnutzen konnten und das Spiel wieder ausgeglichen gestaltete. Auch die Defense agierte besser, sodass Horchheim nur noch durch Würfe von außen punkten konnte, da keine einfachen Körbe mehr zugelassen wurden. (Spielstand Ende des zweiten Viertels 22:39 für Horchheim)

Im dritten Viertel stellte Horchheim von einer 2-3 auf eine 3-2 Zonenverteidigung um, aber die Frankfurterinnen konnten weiterhin gut punkten. Schnelle Ballbewegungen und gutes Timing brachten einfache Körbe durch Cuts und zudem wurde eine gute und engagierte Teamdefense gespielt. Horchheim hatte keine Gelegenheit, Punkte durch leichte Körbe zu erzielen, da in der Defense gut ausgeholfen und rotiert wurde. In den letzten Minuten des dritten Viertels konnte der Druck auf Horchheim noch einmal erhöht werden, sodass zum Schluss der Abstand auf 13 Punkte verkürzt werden konnte (36:49 für Horchheim).

Durch die Umstellung auf Man-to-Man Verteidigung von Horchheim und erhöhtem Druck auf den Ballvortrag, kamen die Frankfurterinnen wieder in Bedrängnis. Die Spannung in der Offense fehlte, wie schon im ersten Viertel und es kam zu leichten Ballverlusten, sodass eine Struktur in der Offense kaum möglich war. Der Ball wurde zwar bewegt, aber meist zu langsam und hinzu kam das Pech für Frankfurt, dass Horchheim von außen nun fast jeden Schuss getroffen hat, insbesondere vier 3er. Die Aufholjagd aus dem dritten Viertel konnte somit nicht fortgesetzt werden, sodass das Spielendergebnis mit 50:75 unbefriedigend ausfiel.

Im Vergleich zu den letzten Wochen war dieses Spiel trotz der Niederlage ein großer Schritt nach vorne. Es wurden viele Sachen besser gemacht, wie beispielsweise die Defense und eine wesentlich geordnetere Struktur in der Offense. An diesen Erfolgen muss nun angeknöpft und weiter gearbeitet werden. Die Defense war insgesamt sehr gut, allerdings fehlt die Konstanz über 40 Minuten. Die Offense gegen die Man-to-Mann Verteidigung muss weiter ausgebaut werden, gegen Zonenverteidigung funktioniert der Angriff schon gut. Trotz der vielen einfachen Ballverluste, die behoben werden müssen, konnten viele positive Aspekte gesehen werden, die Hoffnung auf mehr machen und den Trainer zufrieden stimmten.

 

Punkteverteilung abrufbar unter: http://www.basketball-bund.com/public/ergebnisDetails.jsp?type=1&spielplan_id=457727&liga_id=30&defaultview=1

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